Essstörungen sind schwerwiegende psychosomatische Erkrankungen, von denen vor allem Frauen betroffen sind, obwohl auch zunehmend Männer daran erkranken. Der Verlauf der Erkrankung entwickelt oft einen suchtartigen Charakter. Das Essen verliert seine ursprüngliche Funktion und wird zu einer Lebensbewältigungsstrategie. Es soll alle seelischen und sozialen Probleme lösen. Essen mit Genuss ist nicht mehr möglich, sondern es macht Angst und ist verbunden mit Schuld- und Schamgefühlen.
Man unterscheidet drei Formen von Essstörungen
- Anorexia nervosa (Magersucht)
- Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)
- Binge - Eating - Disorder (anfallsartiges Überessen)
Die Grenzen zwischen den verschiedenen Formen sind fließend und können ineinander übergehen oder sich abwechseln.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit zu einem ersten Gespräch und gegebenenfalls fachliche Unterstützung bei der Suche nach weiteren Hilfsangeboten z.B. Therapie, Klinikaufenthalte etc.
Weiterführende Informationen:
Bundesfachverband Essstörungen e.V.